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Eindeutiges Indiz für die Notwendigkeit einer Energieberatung mit anschließender Sanierung war der hohe Energieverbrauch: 10.000 ltr. Heizöl/Jahr für 3 Wohnungen! Dies wurde auch durch die Bewertung des Ist-Zustandes bestätigt. Der berechnete Energieverbrauch von ca. 11.000 ltr. beweist, dass nicht die Ursache im Nutzerverhalten der Mieter, sondern an der schlechten Gebäudehülle und der nicht mehr zeitgemäßen Anlagentechnik zu suchen ist. Die Gesamt-Übersicht zeigt deutlich den hohen Primär- und Endenergieverbrauch des Gebäudes. Bei näherer Untersuchung zeigen sich auch deutlich die Ursachen: hohe Verluste durch die Aussenwände, durch die Fenster (Lüftungsverluste durch die fehlenden Fugendichtungen) und durch die Heizungstechnik selbst. In der Gesamt-Bewertung wird das Ergebnis auch für den Laien deutlich. Vom Neubau-Standard (gemessen an den beiden Werten für Primärenergiebadarf und Transmissionswärmverlust) ist das bewertete Objekt meilenweit entfernt. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit der Energieberatung. Verschiedene Maßnahmen, wie Dämmung der Aussenwände, Erneuerung der Fenster, Dämmung der Kellerdecke und der obersten Geschoßdecke zum nicht ausgebauten Dachraum, Erneuerung der Heizung wurden berechnet, die Kosten kalkuliert und die Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellt. Folgende Sanierungsmaßnahmen wurden vorgeschlagen:
Der Heizwärmebedarf des Gebäudes sinkt um ca. 65% Die Wärmeverluste der einzelnen Bauteile können durch die Maßnahmen stark reduziert werden: Die Brennstoffkosten sinken von EUR 9.000 auf EUR 2.200 !! Auch die Umwelt profitiert. Drastische Reduzierungen der Schadstoff-Emissionen: Die Gesamt-Bewertung nach einer Sanierung zeigt: Das Gebäude übertrifft die Anforderungen an die Qualität eines Neubaues gemäß der gültigen Energie-Einsparverordung (EnEV 2007). Das ist zugleich der Nachweis für den Einstieg in die staatlichen Förderprogramme (BAFA-Zuschüsse für Biomasse-Heizung und Solaranlage und zinsgünstiges CO2-Gebäude-Sanierungsprogramm der KfW.
Erfahren Sie im nächsten Artikel mehr über die Baukosten und die Wirtschaftlichkeit.Aber auch über Zuschüsse vom Staat und die Finanzierung der Maßnahmen.
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